Pragmatische Lösung für Kinder mit Förderschwerpunkt emotionale und Soziale Entwicklung

Der Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion und Landtagskandidat für das linksrheinische Kreisgebiet, Folke große Deters, begrüßt den fraktionsübergreifenden Kompromiss im Schulausschuss des Kreises für die drei Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises für emotionale und soziale Entwicklung. Er könnte den Kindern der Waldschule in Alfter ermöglichen, dort über die Primarstufe hinaus auch die Klassen 5 und 6 zu besuchen, wenn ein entsprechender Bedarf besteht. Der Vorschlag muss allerdings noch von der Schulaufsicht genehmigt werden.

Für die Möglichkeit, dass Kinder im Bedarfsfalle auch in der 5. und 6. Klasse auf Förderschulen beschult werden können, setzt sich aktuell auch die SPD-Landtagsfraktion ein. Genau auf dieser Linie liegt nun auch der Beschluss des Schulausschusses.

Warum die CDU-Kreisvorsitzende Winkelmeier-Becker von „rot-grüner Gleichmacher-Inklusions-Politik“ spricht, während es gleichzeitig einen schwarz-grünen Antrag zur Inklusion im Kreisschulausschuss gibt, lässt sich wohl nur mit steigender CDU-Panik bei fallenden Umfragewerten erklären.

„Eine unerlaubte Grenzüberschreitung ist es aber, wenn Winkelmeier-Becker wörtlich behauptet, die SPD wolle „grundsätzlich verbieten, dass Förderschulen mit den Klassen Eins bis Vier auch die Stufen Fünf und Sechs anbieten“. „Eine dreiste Falschbehauptung, für die die Kinder und Eltern der Förderschulen geschmacklos instrumentalisiert werden“, so große Deters.

Denn das exakte Gegenteil ist nachweislich richtig.

„Die SPD-Landtagsabgeordneten des Rhein-Sieg-Kreis haben sich bereits im letzten Jahr gegenüber Bezirksregierung und grünem Schulministerium für pragmatische Lösungen im Sinne der Eltern eingesetzt.“