Mit scharfer Kritik reagiert Folke große Deters (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Generationen, Integration und Soziales des Rheinbacher Stadtrates, auf den Antrag der CDU zum Thema öffentlich geförderter Wohnungsbau für die letzte Ratssitzung. „Die CDU bezieht sich mit ihrem Antrag auf ein Projekt, das keinerlei Neuigkeitswert hat, weil der Bürgermeister seit Jahren davon redet, aber in der Sache nicht tätig wird. Schlimmer ist aber, dass die CDU ausweislich des Antrages die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen nur erhalten, aber keine neuen Wohnungen mit bezahlbaren Mieten schaffen will“, erklärt Folke große Deters. „Sie sollten sich schämen, nach Jahren des Schönredens mit einem solchen Antrag aufzutreten. Die Gutachter des Plans „Wohnen 2030“ haben in ihrem Vorbericht die Zahl von 145 Wohnungen bis 2030 als absolute Untergrenze angegeben. Dabei sind die Flüchtlinge noch gar nicht mit einberechnet. Die CDU will aber nur 92 Wohnungen schaffen und lediglich die Zahl der Wohnungen ersetzen, die bis 2030 aus der Bindung laufen“, erläutert große Deters seine Kritik.

Die schwarz-gelbe Politik führt dazu, dass viele Menschen keine für sie bezahlbare Wohnungen in ihrem Heimatort finden. Flüchtlingsfamilien mit Kindern werden dauerhaft im Container aufwachsen. Studierende, Azubis. Menschen mit niedrigem Einkommen und ältere Menschen mit kleiner Rente, die sich keine große Wohnung leisten können, werden aus Rheinbach verdrängt. Die SPD wird sich mit aller Entschiedenheit gegen diese Politik der sozialen Kälte wenden. Wir wollen ein Rheinbach, in dem auch Platz für Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen ist“.